{"id":1065,"date":"2026-05-12T17:41:12","date_gmt":"2026-05-12T15:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/?page_id=1065"},"modified":"2026-05-12T18:38:45","modified_gmt":"2026-05-12T16:38:45","slug":"die-fokussiergerte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/?page_id=1065","title":{"rendered":"Die Fokussiergerte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die &#8222;Fokussiergerte&#8220; zum Druckabbau in den Gelenken des Pferdes<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man sieht es der unscheinbaren \u201eFokussiergerte\u201c nicht an, was sie alles kann, aber vor allem nicht, dass sie es so l\u00e4ssig und unkompliziert schafft den Druck auf Gelenke, Knochen und Wirbel des Pferdes zuerst zu reduzieren und dann abzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meistens sind die Muskeln und Sehnen des Pferdes derart verspannt, dass es sich daran gew\u00f6hnt hat, dass die Gelenke darunter leiden. Ein Pferd, dass seine Wirbelkette nicht mehr einsetzen kann, weil sich die einzelnen Wirbel nicht mehr ausbalancieren k\u00f6nnen und sich zur Selbstaufrichtung und zur geradegerichteten L\u00e4ngsbewegung formieren k\u00f6nnen, lebt in dem Zustand mit Druck auf die Gelenke der Beine, die damit das Gelenk zerst\u00f6ren werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, das m\u00fcssen wir nicht passiv geschehen lassen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuerst braucht das Pferd, die Bewegungsf\u00e4higkeit seiner Wirbelkette, so wie ich es in der ersten Phase beschreibe, aber zeitgleich braucht das Pferd auch einen anderen Umgang mit seinen Beinen. Besonders nat\u00fcrlich mit seinen Hinterbeinen, die die St\u00e4rke der Hanke nicht entfalten kann, wenn die Hinterbeine einseitig hinter sich hergeschleppt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Pferd baucht also immer wieder eine kleine Erinnerung, dass es seine Hinterbeine immer bewusster einsetzt. Diese \u201eErinnerung\u201c gibt die \u201eFokussiergerte\u201c auf ideale Weise. Sobald wie in die verk\u00fcrzten Strukturen des Beckens wieder mehr Bewegung kommt, und die verdichteten Strukturen durchl\u00e4ssiger werden, kann das Pferd die Gelenke der Hinterhand im selben Ma\u00df entlasten, wie Becken und H\u00fcfte die Bewegung \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch das \u201efokussieren\u201c der Bewegung, die das Pferd weder antreibt noch in die Bewegung der Hinterbeine eingreift, oder sie vielleicht zu einem angespannten Untersetzen zwingt, k\u00f6nnen Sie ihrem Pferd ein entspanntes Beugen und Strecken der Hinterbeine g\u00f6nnen, das den \u00fcberlasteten Sehen, und damit den Sehnen so guttut, weil sie wohldosierte \u201efokussierte\u201c Bewegungen durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Das ist der Weg zur Geschmeidigkeit der Gelenke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die weiche \u201eLummeligkeit\u201c der Fokussiergerte nimmt das Pferd nicht als Treiben wahr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich zu einer \u201enormalharten Gerte\u201c, zu einer Peitsche oder \u201eTouchierpeitsche\u201c, die das Pferd auf die eine oder andere Weise durch Ber\u00fchren oder \u201eknallen\u201c zu Bewegungen animieren \u2013 also \u201etreiben\u201c oder \u201eantreiben\u201c soll, soll das die \u201eFokussiergerte\u201c nicht, und das nimmt das Pferd tats\u00e4chlich auch gleich wahr. W\u00e4hrend Pferde sehr schnell gegen die \u201etreibende\u201c Einwirkung \u00c4ngste entwickeln, beginnen sie die \u201eFokussiergerte\u201c zu lieben, weil sie die Gelenke der Hinterhand von ihren Zw\u00e4ngen befreien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wir wissen, das der Weg zu einer starken \u201eHanke\u201c immer \u00fcber die geschmeidigen Gelenke gehen, die dann bereits in der dritten Phase vom Pferd selbst als Unterst\u00fctzung unter den Rumpf genommen werden k\u00f6nnen. Ganz ohne den Druck des \u201eTreibens\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Muss man die Gelenke der Vorhand auch \u201efokussieren\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein, denn im selben Ma\u00df, wie die Gelenke der Hinterhand geschmeidiger werden, beginnt eine neue Kooperation mit der Wirbelkette die aufrichten wirkt, weil sich die Hinterhand (\u00e4hnlich wie ein Wagenheber) in einer Zick-Zackbewegung der Gelenke absenken kann, ohne die Unterst\u00fctzung des Rumpfes aufzugeben. Die in den Wirbeln aufrichtende Wirkung entlastet die ganze Vorhand des Pferdes und die einschn\u00fcrenden Strukturen beginnen sich aufzul\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann also durchaus behaupten, dass die \u201eFokussiergerte\u201c \u00fcber den \u201eUmweg\u201c der Hinterhand, eine aufrichtende Wirkung hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die &#8222;Fokussiergerte&#8220; k\u00f6nnen Sie nat\u00fcrlich auch einzeln bestellen, indem Sie eine Email mit Ihrer Bestellung an biomotorik@gmx.de schicken. Sie bekommen dann eine Rechnung und nach dem Begleichen ihrer Rechnung auch Ihre Fokussiergerte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fokussiergerte kostet einzeln 48,&#8211; \u20ac und wird in Deutschland von Hand hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tats\u00e4chlich aufeinander abgestimmt ist aber die Kombination von allen drei &#8222;biomotorischen Materialien&#8220;: das &#8222;motorische Gebiss&#8220;, die &#8222;Gebissbr\u00fccke&#8220; und eben die &#8222;Fokussiergerte&#8220;.<br>Vervollst\u00e4ndigt wird die Kombination der &#8222;biomotorischen Materialien&#8220;, durch die &#8222;Genickentlastung&#8220; mit einem &#8222;motorischen Kopfst\u00fcck&#8220;, <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die &#8222;Fokussiergerte&#8220; zum Druckabbau in den Gelenken des Pferdes Man sieht es der unscheinbaren \u201eFokussiergerte\u201c nicht an, was sie alles kann, aber vor allem &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1066,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"folder":[19],"class_list":["post-1065","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1065"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1065\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1072,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1065\/revisions\/1072"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pferdekoerperausbildung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ffolder&post=1065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}